Zum Inhalt springen

Sambo

Sambo ist eine Kampfkunst, die in den 1920er- und 1930er-Jahren in der Sowjetunion entstand; der Name ist eine russische Abkürzung für Selbstverteidigung ohne Waffen. Es verbindet Judo mit Volksringkampfstilen aus der ganzen Region. Es gibt zwei Hauptformen: Sportsambo, einen Ringkampfsport mit Würfen, Haltegriffen sowie Arm- und Beinhebeln, und Kampfsambo, das Schläge und Würgegriffe dazunimmt.

  • Kraft, Ausdauer und Explosivität für den ganzen Körper.
  • Würfe, Haltegriffe und Gelenkhebel – ein vollständiges Grappling-Repertoire.
  • Praktische Selbstverteidigung; Kampfsambo steht MMA nahe.
  • Härte, Disziplin und Selbstvertrauen.
  • Für alle, die das möchten, ein Weg in den Wettkampf, im Sport- oder im Kampfsambo.
  • Eine Sambojacke (Kurtka) in Rot oder Blau, bei der der Gürtel durch Schlaufen an der Taille gezogen wird, und Shorts in derselben Farbe. Vereine leihen anfangs oft eine Jacke.
  • Samboschuhe: weiche, leichte Ringerstiefel. Anfänger können oft in Ringerschuhen oder sauberen Hallenschuhen beginnen.
  • Für Kampfsambo: leichte Handschuhe, Kopfschutz, Schienbeinschoner, Mundschutz und Tiefschutz.
  • Matten gibt es im Verein.
  • Üblich sind 90 Minuten. Zum Aufwärmen Laufen, Bodenturnen, Rollen und Fallschule.
  • Würfe zu zweit, viele aus Judo und Ringen, mit Griffen an Jacke, Gürtel und Beinen.
  • Bodenkampf: Haltegriffe, Umdrehtechniken und Aufgabegriffe. Im Sportsambo sind Arm- und Beinhebel erlaubt, etwa Knie- und Fußhebel, aber keine Würgegriffe.
  • Kampfsambo-Gruppen nehmen Schläge, Pratzenarbeit und Sparring mit Schutzausrüstung dazu.
  • Freies Üben in Runden, danach Kondition und Dehnen.
  • Traditionell kennt Sambo keine Leiter farbiger Gürtel: Die rote oder blaue Jacke samt Gürtel zeigt deine Seite im Kampf, und Fortschritte zeigen sich an Sporträngen und Ergebnissen.
  • Kinder und Jugendliche, die einen strukturierten Sport suchen; Sambo wird in Osteuropa und Zentralasien weit verbreitet unterrichtet.
  • Erwachsene, die Würfe und Beinhebel in einer Kampfkunst wollen – siehe auch Judo.
  • Alle, die sich für praktische Selbstverteidigung interessieren oder sich über Kampfsambo auf MMA vorbereiten.
  • Judoka und Ringer, die Aufgabegriffe dazulernen wollen.
  • Weniger geeignet ist es bei Problemen mit Knien, Sprunggelenken, Schultern oder Rücken, denn Würfe und Beinhebel belasten diese Gelenke. Im Kampfsambo gibt es Treffer zum Kopf: Frag vorher deinen Arzt und sag dem Trainer Bescheid.